Crossing the Eastern English Channel

Das Gebiet zwischen Calais und Dover wird extrem stark befahren und vom Dover Channel Navigation Information Service (CNIS) überwacht. Es heißt also immer brav VHF 11 auf standby zu haben. Die Verkehrstrennungsgebiete sind ja immer besondere Schreckgespenster für uns Segler. In jedem Falle sind sie im rechten Winkel zu passieren. Also möglichst zügig. Wir sind um 5 Uhr morgens (Dover HW+4) von Dunkerque gestartet. Der westsetzende Strom sollte uns durch die Strait of Dover treiben. Es klappte super. Wir kreuzten das TSS östlich der Fährlinien Calais-Dover mit Kurs 308Grad und der westgehende Strom machte daraus eine Kiellinie von 280 Grad. Das sieht dann so aus:

Sieht komisch aus, ist aber genau Korrekt. Siehe Rule No. 10. Also nicht nach GPS steuern, sondern stur nach Kompass! Sonst gibt es eine Bananenkurve.

In Höhe von Calais – Dank an die La Primera für das Foto

Wir waren so bereits nach 4 Stunden vor den White Cliffs of Dover:

Und sehr passend für diese Passage hatte unser Easy-Trx3 AIS seinen Dienst quittiert. Aber egal, das war alles kein Problem, man hat ja Augen im Kopf und die Sicht war ja sehr gut. Der Schiffsverkehr m.E. auch überschaubar. Die Fähren hatten wir bewusst links liegen lassen. Wir mussten nur einmal einem Frachter geringfügig ausweichen.

Sehr amüsant ist auch der Funkverkehr von CNIS VHF 11. „Do you have any dangerous cargo on board? What is your maximum draught? …“ Der arme Funker, der da jeden Frachter immer wieder die selben Fragen stellen muss. Und natürlich bestätigt jeder Kapitän, dass sein Schiff in bester Verfassung ist.

Da der Wind für den kommenden Tag mit SW angesagt ist, wollten wir die östlichen Winde nutzen und sind noch ca. 50sm weiter bis Eastbourne gelaufen. Das allerdings bei echtem Schietwetter. Auch haben wir die ganze Zeit die Maschine langsam mitlaufen lassen, weil wir sonst einfach zu langsam gewesen wären. Es war nicht so viel Wind. Um 16:00 Uhr (Inselzeit) kamen wir nach 12 Stunden in Eastbourne an der Schleuse an. Und da ging es mal so richtig aufwärts:

Morgen ist Fahrradtag …

Werbeanzeigen

4 Kommentare zu „Crossing the Eastern English Channel

  1. Hey Casi & Mike. Great to read everything is safe and sound. We’re in the meanwhile in Santa Maria di Leuca, South point of Puglia, not too bad😂☀️
    Enjoy the upcoming days and stay tuned. Curious to the next blogs.
    Ciao di Nicole and Leo

  2. Ja es war sogar etwas Sonne dabei. Aber die nächsten Tage werden hart. Wir bleiben hier. Morgen vielleicht nach London. Freitag und Samstag binden wird das Boot ordentlich fest. Sonntag könnte es weiter gehen. Die Marina hier ist gut und der Hafen liegt sehr geschützt, da wollten wir nicht weiter nach Brighton, wo der Wind am Wochenende voll drauf steht. Zu hause ist so schönes Wetter :-((
    Aber in Portugal ist es auch nicht wärmer als hier!

  3. Hallo Jungs, das war ja eine ordentliche Leistung! Wir hoffen, ihr hattet heute etwas besseres Wetter zum Fahrradfahren. Vielleicht sehen wir uns demnächst in Frankreich wieder, dann mal auf ein Gläschen Wein bei uns an Bord…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s