Rot ist die Kant …

… ja aber wo ist die Kant? Wir sehen nichts. Das erste Mal in Helgoland und doch die Insel nicht gesehen. Bei heftigem Seenebel kommen wir um 11:00 Uhr in Helgoland an. Aufgebrochen sind wir um 5:30 Uhr in Cuxhaven. Es war kalt, aber der Wind hat gepasst. Kurz muß der Motor zur Unterstützung ran.

Wir liegen im Südhafen und zahlen 18€ für einen Platz im Päckchen. Eigentlich Helgoland auch nur ein Nothafen. Duschen und WC werden privat betrieben und kosten nochmal zusätzlich. Aber man liegt sehr geschützt hinter der hohen Kaimauer. Strom gibt es an dem Steg – Wasser nicht. Diesel ist sehr günstig (1,08€). Wir tanken 28 Liter in unsere Kanister.

Der Plan war früh am Dienstag (6:00) auszulaufen. Wir entscheiden uns dann doch dagegen und ziehen uns damit den Zorn der aussenliegenden Päckchenlieger an den Hals. Die standen alle pünktlich um 6:00 Uhr an Deck um für uns Platz zu machen. Das wäre einem auf der Ostsee nicht passiert. Da bleiben alle liegen bis geklopft wird. Hier gelten aber wohl andere Regeln. Nach Gesprächen mit anderen Seglern wird auch klar warum. Aufgrund der Eigenarten des Tidengewässers ist es unabdingbar seine Zeitpläne einzuhalten. Also lässt man die Kollegen nicht warten und bringt sie damit in Bedrängnis. Lesson learned!

5:30 am Morgen

Wir bleiben also erstmal hier und warten darauf das sich der Nebel verzieht und wir die Gefahren, in die wir uns begeben auch sehen können.

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2 Kommentare zu „Rot ist die Kant …

  1. Moin moin Jungs, habt ihr denn von dem Unwetter etwas mitbekommen auf Helgoland oder auf dem Weg dahin?

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