Die Planung

Bisher sind wir auf der Ostsee unterwegs gewesen. D.h. von der Lübecker Bucht bis hoch nach Stockholm oder Oslo. So haben wir in den letzten Jahren jährlich ca. 1000 bis 1500 Seemeilen zurück gelegt. Nun wollen wir mal was neues probieren und über den NOK in die Nordsee und von da weiter durch den Englischen Kanal in die Bretagne und wenn alles gut klappt dann auch noch weiter bis nach Spanien oder Portugal. Das sind am Ende nonstop z.b. 1250sm bis La Coruna. Mal sehen wie weit wir kommen.

Dies ist die grobe Planung in google-maps

Nun gibt es unterwegs natürlich mehre Möglichkeiten für die Routen. Zum einen ist da die Möglichkeit in Holland durch das Ijselmeer nach Amsterdam zu fahren und dann der „Standing Mast Route“ folgend die niederländischen Wasserstraßen zu nutzen. Das könnte ganz interessant sein, kostet aber sicher auch ein bisschen Zeit. Aber wenn die Wetterbedindingungen auf der Nordsee schwierig sind, ist das natürlich eine spannende Alternative.

Die nächste Entscheidung ist dann auf der Höhe Calais zu treffen. Auf welcher Seite des Kanals soll es westwärts gehen. Ich denke die englische Seite ist die interessantere Seite. Es gibt da so viele sagenumwogene Stätten: Isle of Wight, Solent, Portsmouth, The Needles etc. Die französiche Seite hat an der Stelle nicht so viel zu bieten. Das sagt mir jedenfalls das Studium der Landkarte. Aber alles nur blanke Theorie.

Weiter geht es mit den Kanalinseln und dem Golf von Saint Malo. Hier herrschen die größten Gezeiten. Nur in der Bay Fundy in Kanada gibt noch mehr Tidenhub. Das ist schon eine besondere Herausforderung für Segler, die noch nie in Gezeitengewässern unterwegs waren.

Dann beginnt die Bretagne mit Häfen und Landmarken wie Roscoff, Brest, Pointe du Raz, Archipel de Glenan, Belle Ile, Quiberon, Golf du Morbihan. Hier gibt so viel zu sehen und diese Region allein lohnt schon die Anreise. Aber wenn das Wetter sich nicht einstellt, dann verspürt man vielleicht Lust schnell weiter südlich zu segeln. Das wird man alles sehen.

In den letzten Monaten seit Oktober 2018 habe ich ich mich stark mit der Planung beschäftigt. Ich habe viel im Internet recherchiert. Jeden möglichen Yachthafen dokumentiert. Wo es verfügbar war Infos über die Passage zusammen gestellt. Hier ist einiges zusammen gekommen. Insbesondere zum Englischen Kanal und der Bretagne.

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